Open minded

Open minded.

Träumen wir nicht alle von einer Welt ohne Missgunst, Unterdrückung und Hass gegen Unbekanntes. Gleichberechtigung und Offenheit. Aber wie schafft man es eigentlich selbst „open minded“ zu sein und ganz ohne Vorurteile zu sein? Aktueller denn je ist das Thema natürlich aktuell durch die Flüchtlingskrise in Europa und der Welt. Doch beginnt es bereits schon in sehr viel kleineren Dimensionen, die für den Einzelnen aber nicht weniger schlimm oder bedeutsam sind.

Ich habe mir zu diesem Thema Gedanken gemacht, die ich nach langer Zeit einmal wieder in einem kleinen Essay mit euch teilen möchte. Ich beginne an meiner eigenen Nase und kehre als erstes vor meiner eigenen Tür. Ich versuche offen und tolerant zu sein und doch schafft man es manchmal nicht, keinen Neid oder Negativität zu empfinden. Oft frage ich mich, wieso hat man diesen oder jenen Gedanken gehabt oder laut ausgesprochen. Ich bin bei meinen Überlegungen zu dem Entschluss gekommen, dass negative Gedanken oder Einstellung aus einer Negativität in uns kommen. Eine eigene Unzufriedenheit mit sich selbst oder seiner aktuellen Situation, die man versucht durch die vermeintliche Schuld anderer zu rechtfertigen.

So findet sich in vielen Argumenten für Fremdenhass doch eigene Unzufriedenheit, mit Arbeitslosigkeit, der finanziellen oder der Wohnsituation. Ebenso bei Neid auf Aussehen oder beruflichen Erfolg von anderen.

Jemanden anderen schlecht zu machen, macht einen aber selbst nun mal nicht besser.

Mir wird oftmals vorgeworfen nicht ernst sein zu können und in jeder Situation einen Spaß zu machen. Ich versuche die Schweiz zu sein und bleibe neutral. Für mich ist das keine schlechte Einstellung, denn viele Dinge werden zu ernst genommen und überdramatisiert. Für das eigene Glück ist eine positive Einstellung eine wichtige Grundvoraussetzung. Man strahlt etwas anderes aus und bei den Mitmenschen kommt etwas anderes an. Denn ich glaube fest daran, dass positive Gedanken auch positive Effekte erzeugen und ebenso verhält es sich umgekehrt mit den Negativen.

Wie steht ihr zu dem Thema?

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